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Sekretariat

Gudrun Schütz

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Tel. 0721 608 43332

Geb. 20.40 Raum 017

Vorlesungen & Seminare Bau- und Architekturgeschichte

BG

Bau- und Architekturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart ist Inhalt einer sechssemestrigen Vorlesung, die im Bachelor-Studium parallel zu den Entwurfs-Studios gehört wird. Nicht das vermeintlich geschlossene Bild der behandelten Epochen soll darin vermittelt werden, vielmehr dient die Kenntnis wesentlicher Bauten und Kunstwerke und die Einordnung in den historischen Kontext als Basis für ein tiefergehendes Selbststudium. Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte zeigen die Bedingungen für das Entstehen von Architektur im gesellschaftlichen Kontext.

In der Übung Bauaufnahme I nähern sich die Studierenden selbst einem historischen Gebäude. Sie erstellen Pläne von diesem und untersuchen die Konstruktion. Zunächst erlernen sie dies mit einfachsten Mitteln, erhalten aber darüber hinaus eine Einführung in die Methoden und Techniken der Erfassung historischer Architektur und lernen historische Formen, Räume, Konstruktionen und bauliche Zusammenhänge zu analysieren und zu dokumentieren.

Die Seminare wiederum bieten ab dem 5. Semester die Möglichkeit, sich unter Anleitung wissenschaftlich mit einem begrenzten Einzelthema auseinanderzusetzen und dies im von der Gruppe bearbeiteten Rahmenthema einzuordnen.

Studierende im Masterstudium können in unterschiedlichen Veranstaltungen ihre Kenntnisse in den Fächern Baugeschichte und Bauaufnahme intensivieren und darüber hinaus Methoden der historischen Bauforschung erlernen. Neben der vertieften Beschäftigung mit Einzel- und Rahmenthemen im Oberseminar rückt die Arbeit am Objekt, also am historischen Gebäude oder am archäologischen Befund, stärker in den Mittelpunkt. Recherchen in Archiven, Literaturstudium und verschiedene Analyseinstrumente werden nun nach wissenschaftlichen Standards angewandt.

 

Vorlesungen und Seminare

Stadtstruktur aus der Vogelperspektive
Stadtbaugeschichte II

Vorlesung

Medina Warmburg

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Ansicht Gebäude
Baugeschichte II

Vorlesung

Medina Warmburg

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Planeten
Gaia. Bauten, die die Welt bedeuten

Seminar

Bachelor/Master

Medina Warmburg

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Kaufhaus Ausschnitt
Die elektrifizierte Stadt

Seminar

Bachelor/Master

Rind

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Innenansicht Raum
Denkmalpflege in Theorie und Praxis

Seminar

Bachelor/Master

Hanschke

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Wärterhäuschen Schloss Karlsruhe
Bauaufnahme und Vermessung

Praktische Übung

Bachelor

Koch, Juretzko

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Gebirge
Zeichenexkursion: Monte Veritá

Exkursion

Master

Medina Warmburg

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Ausschnitt Ansicht
Historische Bauforschung

Praktische Übung

Master

Koch

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historische Bauernhaus
Natur und Kultur: Einflüsse auf den Wohnungsbau vom 15. bis 19. Jahrhundert

Seminar

Master

Brehm

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Stadtbaugeschichte II

Vorlesung - Medina Warmburg
Stadtstrukturen Luftbild

Im zweiten Teil der Vorlesungsreihe wird die historische Entwicklung der Stadt von der Aufklärung bis in die Gegenwart beleuchten. Weiterhin gilt es, die Abfolge morphologischer Ebenen (Parzelle, Block, Viertel etc.) in ihrer wechselseitigen Bedingtheit zu verstehen, etwa den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Gebäude und Stadt bzw. von Architektur und Städtebau. Insbesondere sollen die seit der Industrialisierung zunehmenden Wechselwirkungen zwischen Stadt und Land problematisiert werden. Ein Schwerpunkt wird in der Herausarbeitung der vielfältigen bedingenden Faktoren etwa sozialer, kultureller, politischer, technischer, ökonomischer oder ökologischer Art, die für das Aufkommen verschiedener historischer Stadtformen maßgeblich gewesen sind. Diese Bedingtheiten sollen im Einzelfall und in chronologischer Abfolge jeweils anhand einer Stadt beispielhaft dargestellt werden. Dabei gehen die historischen Stadtformen in die Betrachtung von heutigen Urbanisierungsprozessen über.

Regeltermin Online-Präsenz: Do 11:30-13:00 Uhr

Die Lehrveranstaltung findet in diesem Semester bis auf Weiteres online statt. Der Semesterablauf wird wie gewohnt beibehalten.


Baugeschichte II

Vorlesung - Medina Warmburg
Ansicht Gebäude

Die zweisemestrige Vorlesungsreihe ist als Einführung konzipiert. Im Sommersemester ist sie der Entwicklung der Architektur seit der Aufklärung gewidmet. Es werden ausgewählte Beispiele in chronologischer Abfolge untersucht und dabei zentrale Themen und Fragestellungen heutiger Baugeschichte erörtert. Diese befasst sich mit der analytischen Erfassung der treibenden Kräfte und bedingenden Faktoren, die den kulturellen Wandel sowohl in der Produktion als auch in der Deutung von Architektur bestimmen. Ziel ist es, diesen Wandel in der Zeit zu beschreiben und seine historische Logik zu verstehen. Die hierbei gewonnen Erkenntnisse sollen in einen lebendigen Zusammenhang mit der Gegenwart gebracht werden und so als kulturelle Referenzen zur Entwicklung von zukunftsorientierten Ansätzen beitragen. Der Schwerpunkt liegt diesmal in den seit der Aufklärung und der industriellen Revolution vollzogen fundamentalen Wandel der Architektur. Schon im 19. Jahrhundert sah sich das Bauen vor radikal neuen Aufgaben gestellt, denen der überlieferte Kanon klassischer Architektursprachen weitestgehend ohnmächtig gegenüberstand. Architekten versuchen seitdem, auf sich permanent wandelnde Anforderungen zu reagieren. Der damit verbundene Kult des Neuen darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Moderne in ihrem Lauf längst eigene Traditionslinien herausgebildet hat.

Regeltermin Online-Präsenz: Fr 11:30-13:00 Uhr

Die Lehrveranstaltung findet in diesem Semester bis auf Weiteres online statt. Der Semesterablauf wird wie gewohnt beibehalten.


Gaia. Bauten, die die Welt bedeuten.

Seminar - Medina Warmburg
Planeten

Im Rahmen einer sechsteiligen Seminarreihe zur Umweltgeschichte der Architektur (Oikos, Helios, Gaia, Techne, Bios, Polis) wenden wir uns diesmal der Geschichte jener Bauten und Entwürfe zu, die den Umgang mit der Erde sowie ihre architektonische Darstellung in den Mittelpunkt ihrer Konzeption stellten. Dazu zählen sowohl symbolisch aufgeladene Urformen des Bauens, die künstliche Berge als Heiligtümer errichtet haben, sowie die Erdarchitekturen künstlicher Grotten und Felsen. Es zählen aber ebenso Bauten dazu, die über die Darstellung der Erde ganze Weltbilder konstruiert haben. Dabei verfolgten sie sehr unterschiedliche und teils konträre Ziele: von der Behauptung der Legitimität eines menschlichen Zugriffs auf die Natur bis zum Aufruf zu einem bewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen des Planeten. So werden wir uns auch den Architekturen des extraktiven Städtebaus und ihrer technischen Infrastrukturen wie Tunnel oder Minen zuwenden. Gerade im Kontext der heutigen Anthropozän-Debatten scheint der Blick auf die Geschichte der „Erd-Architekturen“ (im weitesten Sinne) wichtig und lehrreich.

Online-Seminar mit wöchentlichen gemeinsamen Lektüren und Diskussions-Konferenzen. Bearbeitung eines eigenen Thema aus der Gruppe der Diskussion erörterten Fälle.

Regeltermin: dienstags 17:15-18:45 Uhr, 1. Termin: 21.04.2020 17:15-18:45 Uhr

Abgabe: wöchentliche Kurzzusammenfassungen und aktive Beteiligung an der Diskussion sowie abschließende schriftliche Hausarbeit. Abgabe der Hausarbeit: 01.09.2020


Die elektrifizierte Stadt

Seminar - Rind
Kaufhaus

Das wöchentlich stattfindende Seminar untersucht die strukturellen und architektonischen Veränderungen, die seit Nutzbarmachung der Elektrizität Anfang des 19. Jahrhunderts das Stadtleben nachhaltig beeinflussen. Mit den schier unendlichen Möglichkeiten der Elektrizität entstanden neue Weltentwürfen mit teils phantastischen Visionen. Die Internationale Elektrizitätsausstellung 1881 in Paris zeigte erstmals die Umsetzung konkreter elektrotechnischer Erfindungen für den urbanen Gebrauch: elektrische Glühbirne, Dynamo, elektrische Straßenbahn, Telefon, elektrisches Automobil, Anlagen zur elektrischen Energiegewinnung und –übertragung, etc.

Mit diesen neuen Weltbildern und technischen Möglichkeiten verändern sich Licht-, Wärme- und Kraftinfrastrukturen der Städte aber auch der Haushalte. Ebenso entwickeln sich spezielle architektonische Typologien für elektrische Technologien. Dieser Prozess hält bis heute an und ist mit der Diskussion zur E-Mobilität hoch aktuell.

Asynchrones Online-Seminar: 2/3 Wöchentliche gemeinsame Lektüreeinheiten mit Blog-Diskussion. 1/3 eigenes Thema erarbeiten. 

Regeltermin Online-Sprechstunde: Di, 09:45-11:15 Uhr, ab 21.4.2020

Abgabe: wöchentliche Kurzzusammenfassungen und aktive Beteiligung an Blog-Diskussion sowie schriftliche Hausarbeit. Abgabe Hausarbeit: 01.09.2020


Denkmalpflege in Theorie und Praxis

Seminar - Hanschke
Innenansicht Raum

Die Erhaltung und Pflege historischer Baudenkmäler bzw. Denkmalensembles ist eine Aufgabe, die von spezialisierten Architekturbüros, Restauratoren und Denkmalschutzbehörden geleistet wird. Das Seminar bietet Einblick in ausgewählte Themen und Fragestellungen. Im Fokus stehen: Geschichte und Theorie der Denkmalpflege, die Geschichte des mitteleuropäischen Bürgerhauses, Inventarisation, Praxisbeispiele der Denkmalpflege und Altbausanierung sowie rechtliche Aspekte.

Das Seminar soll als Kompaktkurs angeboten werden, Aufgabe der Seminarteilnehmer ist das Erstellen eines Referats bzw. einer Hausarbeit.

1.virtuelles Treffen: 23.04.2020 14:00 Uhr

 

 

Kompaktseminar 19.-20.09.2020

Prüfung/Abgabe: Referat und Hausarbeit


Bauaufnahme und Vermessung

Praktische Übung - Koch, Juretzko
Wärterhäuschen Schloss Karlsruhe

Die diesjährige Bauaufnahme Hauptübung wird größtenteils im Homeoffice Modus durchgeführt.

Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer Mess-, Beschreibungs- und Zeichenaufgaben erhält, unter anderem auch gemeinsame Fassadenzeichnungen, zu der jeder einen zeichnerischen Beitrag leisten wird. Die Übungen sollen schwerpunktmäßig in der Pfingstwoche bearbeitet werden. Online-Korrekturtermine werden über Ilias oder per Mail angeboten. Schlussbesprechung am Semesterende unter Vorbehalt. Präsentation der Arbeitsergebnisse (genaue Informationen über Ablauf und Einzeltermine auf der Website der Fachgebiete)
 

Einführung in die Bauaufnahme und Ausgabe der Einzelaufgaben:

Fr 15.05.2020, 9:45-11:15 Uhr

Online-Betreuungstermine: Mo 18.05.2020, 9.00 Uhr – 17:30 Uhr.


Zeichenexkursion: Monte Veritá

Master Seminar - Medina Warmburg
Gebirge

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Monte Verità, eine Anhöhe bei Ascona im Schweizerischen Tessin, zum Treffpunkt der europäischen Avantgarde im Umfeld der Lebensreformbewegungen. Ob für tanzende Anarchisten oder vegetarische Sonnenanbeter, vor dem Hintergrund der idyllischen Landschaft am Lago Maggiore wurden der Berg und seine Bauten zu Orten der Befreiung von gesellschaftlichen Konventionen und der Freisetzung von Lebensenergien. Dieser Kulturgeschichte des Ortes und seiner Architektur werden wir im Zuge einer Zeichenexkursion nachgehen, die in Kooperation mit dem Fachgebiet Kunstgeschichte durchgeführt wird. Von Christopher Alexanders Theorie von den „lebendigen Orten“ (The Timeless Way of Building, 1979) ausgehend, werden wir bedeutsame Situationen und Lebensformen am Monte Verità mit dem Zeichenstift nachspüren und analysieren, in denen die Wechselwirkungen von Berg und Architektur zum Ausdruck kommen. Dabei wird auch das Zeichnen selbst Gegenstand unserer Suche sein.

Architekturhistorische Zeichenexkursion

Leitung: Prof. Dr. Joaquín Medina Warmburg in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Kunstgeschichte, Prof. Dr. Inge Hinterwaldner

1. Treffen: Einführung und Vorbesprechung Do 30. 04.2020, 15:45 Uhr, Geb. 20.40, R015

Exkursion: Termin wird noch bekannt gegeben

Teilnehmerzahl: 10

Abgabe/Prüfung: 30.09.2020

Kosten: 650,- Euro


Historische Bauforschung

Master Praktische Übung - Koch
detail

14-tägige Kompaktübung 
Termine und Weiterbearbeitung nach Vereinbarung
Prüfung/Abgabe: Zeichnerische und schriftliche Ausarbeitung, 30.09.2020

Teilnehmerzahl: 8


Natur und Kultur: Einflüsse auf den Wohnungsbau vom 15. bis 19. Jahrhundert

Master Seminar - Brehm
Detail Bauernhaus

Im Freilichtmuseum Ballenberg befinden sich 109 historische Gebäude aus unterschiedlichen Regionen der Schweiz. Die Gestaltung der Baukörper und der Räume fallen teilweise sehr unterschiedlich aus. Zwar sind die Grundbedürfnisse – Schlafen, Kochen, Essen, Witterungsschutz und Wärmespeicher - stets dieselben, aber Raum- und Fenstergrößen, Raumanordnung, Baukonstruktion und Baugestalt können je nach Region und je nach Zeit voneinander abweichen.

In dem Seminar soll untersucht werden welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten historische Wohnbauten aufweisen und welche Einflüsse die Architekturgestalt prägten. 

Dazu werden zehn Wohn- und Bauernhäuser aus dem 15. bis 19. Jahrhundert aus zehn verschiedenen Regionen der Schweiz vergleichend untersucht. Die Seminarteilnehmer sollen jeweils in Zweiergruppen zwei Gebäude aus verschiedenen Regionen vergleichen und dabei ermitteln, welchen Einfluss Topographie und Klima, die Verfügbarkeit von Rohstoffen, gesellschaftliche Veränderungen, technischer Fortschritt und ökonomische Zwänge auf die Gestalt der Bauten hatte. 

Das Seminar findet vorraussichtlich als Blockseminar zwischen dem 21. und 23. September 2020 im Freilichtmuseum Ballenberg in Hofstetten bei Brienz (CH) statt.

1. virtuelles Treffen: 21.04.2020 11:30 - 13:00 Uhr

Prüfung/Abgabe: Referat und Hausarbeit

Teilnehmerzahl: 5