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Baugeschichtliches Seminar

Wahlfach (4 ECTS)

Storz

dienstags 11:30–13:00 Uhr
Beginn: 16.10.2018
Seminarraum Baugeschichte

14-tägig

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Studienportal
 

Jüdische Architekturwelten in Polen

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JÜDISCHE ARCHITEKTURWELTEN IN POLEN


Die etwa drei Millionen Juden, die zum Beginn des II. Weltkriegs in Polen ansässig waren, haben hier überwiegend in Dörfern und Kleinstädten gewohnt. Die durch die Juden gestalteten Bauten, ob Wohnhäuser oder Synagogen, haben in fast jeder polnischer Ortschaft eine eigene, durch die Jahrzehnte geprägte, Architekturwelt gebildet. Stetl  - nannte man die Siedlungen, wo Juden gelebt haben und welche jeweils ein kleines Universum der jüdischen Kultur ausgemacht haben.  
Nun waren auch die polnischen Großstädte vor dem Krieg noch voller Präsenz der Juden. Krakau, Warschau, Lublin -  noch heute kann man hier die Synagogen besichtigen, wenn nicht sogar die ganzen Stadtteile wie Kazimierz in Krakau, welche in ihren unterschiedlichen Gestaltungsformen von einstigen Vielfalt der jüdischen Kultur in Polen zeugen.  
Im Rahmen des Seminars wird ein Versuch angestellt, diese mysteriöse Architekturwelt auch den mit der jüdischen Kultur wenig eingeweihten Studenten und Studentinnen zu erklären.
Ein Ausflug nach Warschau, um das Museum der polnischen Juden Polin zu besuchen, ist nach Rücksprache mit angemeldeten Studenten durchaus zu erwägen.  


Zur Teilnahme sind Studenten und Studentinnen von Kunstgeschichte und Architektur eingeladen.  

 


THE JEWISH WORLD OF ARCHITECTURE IN POLAND


As the Second World War began, around 3 Million Jews were living in small cities and villages in Poland. Their houses, synagogues and other buildings were vastly present on the Polish country side. There was literally a whole world of Jewish settlements, together with their specific buildings, exiting here. Such places had even developed an own name – you would call them shtetl.   
However, the situation was not different in the large Polish cities like Cracow, Warsaw or Lublin. Not only synagogues but also city quarters, like Kazimierz in Cracow, are still to be seen and to give an evidence of a vast variety of the Jewish culture once existing in Poland.  
An introduction to this mysterious world will be taken within the framework of the seminar. Students with different levels of knowledge on the problematics of Jewish architecture shall benefit from the study within this seminar.   
Upon discussion with the registered students, an excursion would be decided to Warsaw to visit the Museum of Polish Jews Polin.

 
Registration to the seminar is open to the students from History of Art and Architecture.